Gemeinsame Mahlzeiten gegen Übergewicht


Als Familie gesund und schlank
Gemeinsame Mahlzeiten gegen Übergewicht

Gemeinsame Mahlzeiten dienen nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern sind auch ein wichtiges Familienritual. Forscher fanden nun heraus, dass Kinder, die gemeinsam mit der Familie essen, zudem gesünder und schlanker leben. Doch woran liegt das?

Das Zusammenspiel ist entscheidend

Die Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung an der Universität Mannheim haben insgesamt sechs Faktoren gefunden, die bestimmen, ob ein Kind sich gesund ernährt und schlank bleibt. Zwar trägt jeder für sich nur einen kleinen Teil zu dem Phänomen bei, zusammen genommen ergeben sie jedoch ein Erfolgsrezept für ein gesundes Leben.

Gesunde Ernährung beginnt beim Kochen

Um Kindern ein gesundes Ernährungsverhalten beizubringen, lohnt es sich, sie in alle Schritte der Zubereitung einer Mahlzeit miteinzubeziehen. So können sie regelmäßig üben, was zu einer ausgewogenen Ernährung gehört:

  • Auswahl der Lebensmittel: Gemüse, Obst und Vollkorngetreide sind die Basis einer gesunden Ernährung. Am besten so bunt wie möglich!

  • Vorbildfunktion: Eltern, die gerne viel Gemüse essen, geben die Freude daran an ihre Kinder weiter.

  • Gemeinsames Kochen: Kinder, die schon früh lernen zu kochen, können sich auch als Erwachsene gesund ernähren. Vor allem aber bringt die gemeinsame Zubereitung Spaß für die ganze Familie.

Das Essen gemeinsam genießen

Das Essen ist gekocht, die Familie ist am Esstisch versammelt. Und jetzt? Auch für das Essen gibt Mattea Dallacker vom Max-Plack-Institut wertvolle Tipps: „Familienmahlzeiten führen nicht per se zu einem besseren Essverhalten. Soziale, psychologische und Verhaltensaspekte spielen eine wichtige Rolle“. Konkret bedeutet dies:

  • Fernseher aus: Ohne Ablenkung rücken die Gespräche mit der Familie in den Vordergrund.

  • Positive Atmosphäre: Die gemeinsame Mahlzeit lässt sich als Pause vom stressigen Alltag nutzen.

  • Zeit nehmen: Bewusstes und langsames Essen hilft, das Sättigungsgefühl bewusst wahrzunehmen.

 Quelle: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

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