Jeder sechste Krebsfall vermeidbar


Behandelbare Infektionen fördern Krebs
Jeder sechste Krebsfall vermeidbar

Einer von sechs Krebsfällen geht auf eine Infektion zurück und wäre damit wahrscheinlich vermeidbar. Denn gegen die ursächlichen Infektionen gibt es wirksame Impfungen und Therapien. Zu diesem Schluss kamen französische Forscher nach einer aufwendigen Datenauswertung.

Krebserregende Viren

Die Internationale Agentur für Krebsforschung in Lyon (IARC) wertete sämtliche verfügbaren Daten aus dem Jahr 2008 über das Auftreten von Krebs aus. Informationen über 27 Krebsarten aus 184 Ländern standen zur Verfügung. Insgesamt gab es 2008 12,7 Millionen neue Krebserkrankungen weltweit. Die Forscher berechneten, wie viele Krebspatienten an Infektionen litten.

Das Ergebnis spricht dafür, dass etwa 16 Prozent der Krebserkrankungen auf eine Infektion zurückgehen. Zu den Erregern, die krebserregende Infektionen verursachen, zählen vor allem Humane Papillomaviren (HPV), der Magenkeim Helicobacter pylori sowie Hepatitis B und C. Diese Erkenntnis sei erschreckend, da sich diesen vier Infektionen eigentlich gut begegnen lässt: Gegen Hepatitis B und HPV gibt es Impfungen, Helicobacter und Hepatitis C lassen sich gut behandeln.

Infektionen bekämpfen

Die Forscher räumen jedoch ein, dass die Anzahl an infektionsbedingten Krebserkrankungen von Land zu Land stark schwanke. In Australien und Neuseeland folgen nur etwa 3 Prozent der Krebserkrankungen auf Infektionen, in Europa durchschnittlich 7 Prozent, in Teilen Afrikas dagegen bis zu 33 Prozent.

Es sei deshalb wichtig, gerade in Ländern mit hohen Infektionsraten, flächendeckende Impfungen anzustreben und die hygienischen Verhältnisse zu verbessern. Dies könne nicht nur die Anzahl an Infektionen reduzieren, sondern auch die Krebsraten in den betroffenen Gebieten erheblich senken.

News

Mit dem Baby schwimmen
Mit dem Baby schwimmen

Löst Chlorwasser Asthma aus?

Der frühe Kontakt mit Wasser macht schon den Kleinsten Freunde, nimmt Ängste und fördert die Bindung zwischen Eltern und Kind. Dennoch könnte der Aufenthalt im gechlorten Wasser auch Nachteile haben. Die Fachwelt diskutiert, ob Babyschwimmen im Kindesalter Asthma begünstigt.   mehr

Weniger Lust auf Alkohol
Weniger Lust auf Alkohol

Weitere Wirkung von GLP-1-Agonisten

GLP-1-Agonisten werden zur Therapie von Typ-1-Diabetes und Übergewicht eingesetzt. Dabei haben sie offenbar einen gesunden Nebeneffekt: Sie senken die Lust auf Alkohol.   mehr

Kein Autismus durch Paracetamol
Kein Autismus durch Paracetamol

Einnahme bei Schwangeren sicher

Immer wieder wird behauptet, dass die Einnahme von Paracetamol in der Schwangerschaft das Autismusrisiko beim Kind erhöht. Doch das ist nicht der Fall, wie eine aktuelle Metaanalyse erneut unterstreicht.   mehr

Superfood Hülsenfrüchte
Eine Frau zeigt Hülsenfrüchte, die sie geerntet hat.

Das steckt in Linsen, Bohnen, Erbsen & Co.

Wer Nahrungsmittel mit „Superkräften“ sucht, muss nicht unbedingt zu Chia-Samen, Quinoa oder anderen Import-Nahrungsmitteln greifen. Richtig viele gesunde Inhaltsstoffe haben auch unsere heimischen Hülsenfrüchte.   mehr

Nasenspülung bei Schnupfen
Nasenspülung bei Schnupfen

Dusche für die Nase

Schnupfen, trockene Schleimhäute oder akute Mittelohrentzündungen sind im Winter keine Seltenheit. Dagegen kann eine Nasendusche helfen. So wird sie angewendet.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Antonius-Apotheke Gerlingen
Inhaberin Katrin Fischer
Telefon 02762/9 30 10
Fax 02762/93 01 15
E-Mail info@antonius-apotheke-wenden.de