Blutdruck senken


So funktioniert's
Blutdruck senken
Alloy Photography/Veer
Regelmäßige Bewegung hält den Blutdruck im Zaum.

Gerade in der kalten Jahreszeit steigt das Risiko für Bluthochdruck. Um die Werte wieder in den grünen Bereich zu bekommen, muss man jedoch nicht unbedingt zu Tabletten greifen. Die natürlichen Blutdrucksenker Bewegung und gesunde Ernährung sind effektiv und haben keine Nebenwirkungen.

Blutdruck: Was ist das?

Bei jedem Herzschlag zieht sich der Herzmuskel zusammen und pumpt Blut in die Gefäße. Den Druck, der dabei auf die Gefäßwand wirkt, nennt man Blutdruck. Der Körper reguliert ihn nach Bedarf: In Ruhe ist er niedrig, beim Sport oder in Stresssituationen steigt er. Die Normwerte liegen unter 140/90 mmHg. Der erste Wert bezeichnet den systolischen Blutdruck, bei zusammengezogenem Herz, der zweite Wert den diastolischen Wert, wenn der Herzmuskel entspannt ist.

Ein langfristig erhöhter Blutdruck über 140/90 mmHg belastet die Organe – das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Vor allem zusammen mit weiteren Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, hohem Alter oder Typ-2-Diabetes wird es gefährlich: Es drohen Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden.

Sportliche Blutgefäße

Bewegung erhöht den Blutdruck kurzfristig, da der Körper mehr Blut durch den Kreislauf pumpen muss. Durch regelmäßige Bewegung sinkt er jedoch. Der Grund: Die Blutgefäße sind besser trainiert und elastischer. Zu empfehlen sind vor allem Ausdauersportarten wie Joggen oder Fahrrad fahren. Wer drei Mal die Woche eine Stunde Fahrrad fährt, senkt seinen systolischen Wert um bis zu 8 mmHg. Wer nicht mehr so fit ist, kann alternativ täglich 30 Minuten Spazieren gehen.

Das Salz in der Suppe

Bei der Ernährung sollten Sie auf folgende zwei Punkte achten: nicht zu viel Kalorien und nicht zu viel Salz. Denn bei Übergewichtigen muss mehr Gewebe mit Blut versorgt werden als bei Normalgewichtigen.

Warum zu viel Salz den Blutdruck erhöht, ist noch nicht geklärt. Studien haben jedoch gezeigt: Um den systolischen Blutdruck um 7 mmHg und den diastolischen um 4 mmHg zu senken, muss man täglich etwa 6 Gramm weniger Salz zu sich nehmen – das entspricht einem Teelöffel. Vor allem mit Fertiggerichten, Chips und gepökeltem sowie geräuchertem Fleisch sollte man sparsam sein. Salzarm sind frische und unbehandelte Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Milchprodukte, z.B. Joghurt oder Quark.

Nicht in Eigenregie

Auch wenn Sport und Obst niemals schaden können, gilt: Versuchen Sie Ihren Blutdruck nicht in Eigenregie zu senken. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten. Er hat Ihre Werte im Blick und weiß, wann Medikamente trotz eines gesunden Lebensstils nötig sind.

News

Infektionen als Reisesouvenir
Infektionen als Reisesouvenir

Von Ruhr bis Malaria

Reiserückkehrer bringen nicht nur Eindrücke und Souvenirs aus dem Urlaub mit nach Hause. Manchmal werden bei der Heimkehr nach Deutschland auch Infektionen und Krankheiten eingeschleppt.   mehr

Wenn die Linse zwickt
Junge hält eine Kontaktlinse

Helfen Augentropfen bei Kontaktlinsenproblemen?

Viele Kontaktlinsenträger*innen kennen es: Die Augen sind trocken, gereizt oder man hat ein Fremdkörpergefühl. Manche nutzen dagegen Augentropfen. Doch helfen diese auch wirklich?   mehr

Blutdruck messen - aber richtig!
Blutdruck messen - aber richtig!

Kardinalfehler vermeiden

Den Blutdruck selbst zu messen ist für viele Menschen Routine. Automatische Blutdruckmessgeräte für zuhause sind aber nur vermeintlich leicht zu bedienen – denn einige Regeln müssen auch hier beachtet werden, um verlässliche Werte zu erhalten.   mehr

Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder
Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder

Nun im U-Heft dokumentiert

Je früher eine Vorsorge beginnt, und je gewissenhafter sie eingehalten wird, desto besser ist ihre Wirkung. Das gilt auch und ganz besonders für die zahnärztliche Vorsorge. Damit die Untersuchungen nicht vergessen werden, werden sie nun im Untersuchungsheft für Kinder integriert.   mehr

Mundgesundheit in der Menopause
Mundgesundheit in der Menopause

Zum Schutz der Zähne

Die Hormonumstellung in den Wechseljahren schlägt nicht nur auf Eierstöcke, Gefäße und die Knochensubstanz. Auch Mund und Zähne leiden und müssen deshalb besonders geschützt werden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Antonius-Apotheke Gerlingen
Inhaberin Katrin Fischer
Telefon 02762/9 30 10
Fax 02762/93 01 15
E-Mail info@antonius-apotheke-wenden.de